Die Sylttour 2009 ist Geschichte. Um sie für die Teilnehmer noch einmal Revue passieren zu lassen und um allen anderen einen Einblick zu gewähren wie es war, gibt es eine Foto-Serie unter 'Album' und einen kleinen Bericht von Christian Mette.

 

Rekener Läufer zum 3. Mal auf Sylt

Schon zum dritten Mal machten wir uns jetzt auf, um am Syltlauf teilzunehmen. Viele Wochen lang haben sich die meisten Läufer intensiv auf diese sportliche Herausforderung vorbereitet. Zu absolvieren waren dabei exakt 33,333 Kilometer.

Mit insgesamt 25 Personen fuhren wir also am Freitag, dem 13.März gutgelaunt mit vier vollgepackten Fahrzeugen Richtung Sylt.

Bevor wir unsere Quartiere im Jugendseeheim Kassel bezogen, ließen wir es uns nicht nehmen, das Cafe Kupferkanne in Kampen mit unserem Besuch zu beehren. Die erfolgreiche Ankunft wurde abends ordentlich gefeiert. Nicht nur der Friesengeist und die vielen lockeren Trinksprüche, sondern vor allem die musikalischen Darbietungen durch Harry Lütkebohmert heizten die Stimmung kräftig an.

Mit einem Akklimatisierungslauf über 5 km begann der folgende Samstag. Mittags stand ein Besuch des Fischrestaurants Gosch in List auf dem Programm. Nachmittags ging es dann erst nach Westerland, um die Startunterlagen abzuholen, und anschließend in die leicht überfüllte Promi  Sansibar in Rantum. Den Abend haben wir angesichts der bevorstehenden großen Anstrengung nach einem kurzen gemütlichen Beisammensein frühzeitig beendet.

Bei dem Lauf von Hörnum im Süden der Insel bis nach List im Norden geht es
traditionell über Rantum, Westerland entlang der Promenade über
Wenningstedt, Kampen durch die Dünenlandschaft bis nach List.
1351 Starter inklusive der Staffelläufer gingen beim 28. Syltlauf an den
Start. Unter diesen waren 12 Einzelläufer und eine 6-köpfige Staffel unserer Laufabteilung der Sportfreunde Klein Reken.
Während die Läufer ihr Bestes auf der Strecke gaben, kümmerten sich die übrigen Rekener Teilnehmer um die Logistik (etwa den Transport der abgelösten Staffelläufer und die Versorgung der Aktiven mit Getränken und Obst). Natürlich fehlte auch die Anfeuerung der Läufer nicht. Hier kam auch die neue Vereinsfahne zum Einsatz, die auf der
Strecke durch die Staffel eingeweiht wurde.
Erschöpft, aber zufrieden mit ihren persönlichen Leistungen erreichten die Ausdauersportler ihr Ziel. Einen besonderen Erfolg konnte Ingeburg Hollstein verbuchen, die in der
Altersklasse W65 den zweiten Platz erreichte.

Der Nachmittag wurde gemütlich bei Kaffee und Kuchen im Quartier verbracht, um neue Kräfte für den bevorstehenden Abend zu sammeln. Stefan Heiming wollte es sich dabei nicht nehmen lassen, die Lebensgeister der müden Sportler mit einer Siegerehrung wieder zu wecken.
Die Abschlussfeier in der Kasseler Kogge lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Unter der Regie von Berthold Kleideiter erreichte die Stimmung ungeahnte Höhen.

Entsprechend müde traten wir uns am Montag, dem 16. März die lange Rückfahrt an.