Hallo Ihr Lieben, 

wir, das Orga Team des 24 Std. Laufes haben lange überlegt, ob wir den 24 Std. Lauf stattfinden lassen wollen bzw. können oder nicht. Aber es kommt im Endeffekt gar nicht auf Wollen oder Können an.

Lt. Coronaschutzverordnung des Landes NRW, speziell des neuen Paragraphen 14, kann die Veranstaltung nicht erlaubt werden. 

In dieser Verordnung heißt es:

„Sportveranstaltungen im öffentlichen Raum die nicht in einer festen Sportstätte oder einem fest abgegrenzten Veranstaltungsraum stattfinden und damit für Zuschauer, Besucher, Zaungäste etc. frei zugänglich sind, gehören zu den Angeboten bei denen die Einhaltung der Grundregeln bei einer lebensnahen Betrachtung kaum zu erwarten oder möglich ist und bei der damit die Gefährdung einer größeren Personenzahl droht.“

 Dazu kommt, dass wir die erforderlichen Regel des Abstandes und der Hygiene usw. nicht einhalten können, wenn wir z.B. an den Start- Zielbereich, die Umkleiden und das Verpflegungszelt denken.

Unter diesen Vorraussetzungen bekommen wir keine Erlaubnis für die Veranstaltung und ehrlich gesagt können wir auch die Verantwortung nicht übernehmen.

Deshalb können wir leider auch in diesem Jahr den 24 Std. Lauf nur virtuell stattfinden lassen.

 Wir hoffen darauf, dass Ihr alle Verständnis für die Entscheidung habt. 

Ich persönlich wünsche mir, dass ihr alle wie im Vorjahr dem Lauf verbunden bleibt und nicht vergesst, warum es ihn überhaupt gibt.

Nämlich weil der Deutsche Kinderhospizverein e.V. auf Spenden angewiesen ist. Weil wir mit unseren/euren Spenden von insgesamt über eine Viertelmillion Euro in den letzten 12 Jahren den Verein unglaublich unterstützt haben und dieses auch in Zukunft weiterführen wollen. Weil die betroffenen Familien nichts falsch gemacht haben und uns brauchen.

Im letzten Jahr gab es viele kreative Ideen von, z.B. den Bröker Jungs, den Freunden vom „Running Gag“ aus Borken, den Fußballerinnen aus Gahlen, von denen, die rein zufällig am Gevelsberg waren, den Ultraläufern vom Köln Pfad usw., usw... 

Unser Hauptsponsor Oliver Sprungmann vom Autohaus Sprungmann/Baumann aus Dorsten hat für die virtuell gemeldeten Kilometer einen bestimmten Betrag, insgesamt einige Tausend Euro gespendet, die Lokallust hat uns mit Artikeln und einem Spendenaufruf unterstützt.

Ich kann garnicht alles aufzählen. Ihr habt es geschafft, dass ein Laufs der gar nicht stattfand, ca. 17.000 Euro an Spenden einbrachte. Lasst es uns noch einmal versuchen. Ich zähl auf Euch.

Und im nächsten Jahr...

Organisatorisch läuft es genauso wie im vergangenen Jahr:

Ihr meldet euch auf der Race-Result-Seite an, mit der Bestätigungsmail bekommt ihr einen Änderungslink, wo Ihr dann euer Ergebnis (gelaufene km während des 24 Stunden-Laufes) und ggfs. einen Link zu einer Garmin-Connect Aktivität o.ä. eingeben könnt. Dieser Link wird unmittelbar nach Ende der Veranstaltung freigeschaltet und daraus ergibt sich dann die Ergebnisliste. 

Da es sich beim Rekener 24 Stunden-Lauf um einen caritativen Lauf zu Gunsten des Deutschen Kinderhospizvereines e.V. handelt, hoffen wir natürlich trotzdem, viele Sponsoren und Unterstützer zu finden. Wir werden sicherlich nicht die Summen der vergangen Jahre (jeweils über 30.000 Euro) erreichen, sind aber guter Dinge, dass wir gemeinsam ein tolles Ergebnis zustande bringen. Wenn Ihr das Projekt mit einem (freiwilligen) Startgeld oder einer Spende unterstützen wollt, hier die Kontonummer des Spendenkontos: 

Volksbank in der Hohen Mark

IBAN: DE60 4006 9709 1029 9077 00

Spendenkonto Rekener 24 Stunden-Lauf 

Bitte beachtet: Für die Ausstellung von Spendenquittungen benötigen wir die vollständige Anschrift.

Herzlichst 

Rainer 

und das gesamte Orgateam